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Einfluss von endokrinen Disruptoren auf den männlichen Fortpflanzungstrakt

  • Eveline Fontenele,
  • Rosana Quezado,
  • Tânia Sanchez Bachega

摘要

Eine Vielzahl von chemischen Verbindungen wurden als sog. endokrine Disruptoren (Endocrine-disrupting chemicals, EDCs) von den Umweltbehörden weltweit als schädlich anerkannt, einschließlich Pestizide, Schadstoffe und Substanzen, die bei der Herstellung von Kunststoffen verwendet werden. Biomonitoring-Studien haben diese EDCs bei Erwachsenen, Kindern, schwangeren Frauen und Föten feststellen können. EDCs tragen zur erhöhten Prävalenz von chronischen Krankheiten bei, einschließlich solcher, die mit dem Fortpflanzungssystem zusammenhängen. Ursprünglich wurde angenommen, dass EDCs schädigen, indem sie an Hormonrezeptoren und Transkriptionsfaktoren binden, aber mittlerweile ist bekannt, dass sie auch Enzyme, die an der Steroidsynthese und/oder dem Katabolismus beteiligt sind, verändern oder epigenetische Veränderungen verursachen können. Die Auswirkung von endokrinen Disruptoren auf die menschliche Gesundheit ist nach wie vor schwer zu beurteilen, da in verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Wirkungen beobachtet wurden. Menschen sind vielen Hunderten Umweltchemikalien ausgesetzt. Epidemiologische Studien widmen sich normalerweise nur der Exposition gegenüber einem einzigen EDC. Die EDCs sind ein internationales Problem und die Bevölkerung sollte aufgeklärt werden, um eine EDC-Exposition zu vermeiden.