Testosteron und sexuelle Funktion
摘要
Testosteron spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der männlichen Sexualfunktion, sei es auf zentraler oder peripherer Ebene. Sexuelle und insbesondere erektile Dysfunktionen (ED) sowie eine verminderte Libido und schlafbezogene Erektionen sind die häufigsten Symptome, die mit einem Hypogonadismus im Erwachsenenalter in Verbindung gebracht werden. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass Sex tatsächlich dazu beiträgt, den Testosteronspiegel bei milderen Formen von Hypogonadismus zu steigern. Es gibt Hinweise, dass sexuelle eine Trägheit die Fortpflanzungsachse auf eine geringere Aktivität zurücksetzt und so einen sekundären Hypogonadismus induziert, der durch eine reduzierte LH-Bioaktivität gekennzeichnet ist. Eine Testosteronersatztherapie verbessert alle Aspekte der männlichen Sexualfunktion und sollte als Erstlinientherapie bei Patienten mit einer ED und einem Hypogonadismus in Betracht gezogen werden. Allerdings reicht eine Monotherapie möglicherweise bei komplizierteren Fällen nicht aus. Hier kann eine Kombinationstherapie mit Phosphodiesterase-Typ-V-Inhibitoren das Ergebnis verbessern. Bei unkomplizierten Fällen im jüngeren Alter, mit einer milderen Form des Hypogonadismus, könnte die Wiederherstellung der normalen Sexualfunktion jedoch die Testosteronspiegel verbessern.