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Einführung: Politische Ökonomie der Globalisierung

  • Farah Naz,
  • Dieter Bögenhold

摘要

Die politische Ökonomie der Globalisierung hat sich zu einer politischen Ökonomie der Weltgesellschaft entwickelt, die in jüngster Zeit nach globalen Wurzeln und Mechanismen des globalen Kapitalismus fragt. Im Unterschied zu den reinen ökonomischen Modellen der Prognoseökonomen hat die jüngste Covid-19-Pandemie gezeigt, wie fragil diese reinen Modelle mit ihrem begrenzten Satz von Annahmen sind. Die reine Welt der Gewissheit, in der alle externen Variablen bekannt und berechenbar sind, existiert nicht. Stattdessen leben wir in einer dynamischen Welt, die verschiedene Grade an Komplexität aufweist und ständig zu Effekten führt, die nicht vorhergesagt wurden. Das Kapitel diskutiert Konzeptionen der Globalisierung und weist darauf hin, dass zahlreiche Studien eine enge Beziehung zwischen wirtschaftlicher Globalisierung und Handelsliberalisierung gefunden haben. Die Handelsliberalisierung macht die wirtschaftliche und soziale Welt kleiner und die Zeiten der Interaktion schneller, hat aber die globale Lotterie des Weltkapitalismus erhöht, in der Gewinner und Verlierer neu und gleichzeitig entstehen. Diese Gewinner und Verlierer können als Bonus oder als Hürde und Strafe  klassifiziert werden, was die Lebenschancen und  Einkommens von Bürgern unterschiedlicher Länder sbedeutet. Das aktuelle Mantra des freien Marktkapitalismus, das auf Prinzipien der Deregulierung der Wirtschaft und Privatisierung der Industrie basiert, muss fragen, wer letztendlich von neoliberalen wirtschaftlichen Strukturierungsprozessen profitiert.