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Dekolonisierung der zeitgenössischen Kunst? Collage+

  • Helen Hintjens

摘要

Dieses Kapitel führt das Konzept von Collage+ ein, das eine komplexe Schichtung von Medien, Techniken und Bedeutungen beinhaltet und untersucht insbesondere die Arbeit von vier zeitgenössischen globalen Künstlern. Jeder reflektiert über seine eigene Arbeit und über die Auseinandersetzung mit globalen Kunsttrends und -märkten. Steve Bandoma, Maurice Mbikayi und Vitshois Mwilambwe Bondo kommen aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC), und Wangechi Mutu ist eine kenianisch-amerikanische Künstlerin, die hauptsächlich in den USA lebt. Schlüsselthemen sind unter anderem Körperpolitik, globale Kunstmärkte, Kommodifizierung von zeitgenössischer Kunst, Sexualität und Futurismus. Trotz der Pandemie haben sich die Märkte für zeitgenössische Kunst aufgrund von digitalen Auktionen und aufgrund von inklusiveren Strategien in Ausstellungen wie Documenta und den verschiedenen Biennalen weiter geöffnet. Ich habe jedem Künstler einige Fragen zu seiner Arbeit gestellt, und sie haben meine Fragen persönlich beantwortet. Insgesamt spekuliert dieses Kapitel darüber, wie eine dekolonisierte zeitgenössische Kunstwelt aussehen könnte.