Die Affektivität des Schreibenden beim Schreiben, um zu lernen
摘要
In diesem Kapitel untersuche ich die affektive Dimension des Schreibens beim Aufbau von Wissen und der Entwicklung des Denkens. Zunächst argumentiere ich für die Untersuchung des Schreibens als epistemischen Prozess, was eine besondere Betonung der Subjektivität des Schreibenden impliziert. Anschließend analysiere ich, wie Affektivität in einigen relevanten theoretischen Grundlagen erkannt werden kann, obwohl die zugrunde liegenden Konzepte sie auf eine mentale Repräsentation oder einen bloßen initialen Auslöser für den Akt des Schreibens beschränken. Ich argumentiere, dass das auf den Aufbau von Wissen ausgerichtete Schreiben die affektive Dimension erhalten und integrieren muss, in der das Subjekt involviert ist, wenn es Wissen schriftlich entwickeln, kommunizieren und anerkennen möchte. Das Verständnis des Schreibprozesses aus der Perspektive der Affektivität gibt der Subjektivität eine neue Bedeutung und verleiht der Lernerfahrung einen echten Wert.