Affektive Prozesse in der Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand als Verstärker der Therapeutenausbildung: Reflexionen aus einer Scoping-Review des psychoanalytischen Ansatzes
摘要
Die traditionellen Modelle der psychoanalytischen Supervision basierten auf einem Paradigma von Macht und Autorität. Dies wurde in den letzten Jahren neu formuliert, wobei erkannt wurde, dass eine lernfördernde Umgebung eine ist, die Therapeuten erlaubt, unsicher zu sein, anstatt übermäßige Kritik zu fürchten. Der Therapeut wird herausgefordert, seine eigenen Affekte, Verletzlichkeiten und blinden Flecken zu verarbeiten, die oft in der Sitzung in Interaktion mit dem Patienten auftauchen. Wenn die Therapeuten eine gute Beziehung zu ihrem Supervisor haben, können sie Situationen kommunizieren, die schwer zu bewältigen waren; ansonsten, wenn sie sich ihrer eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen schämen, die zur Dynamik mit dem Patienten beitragen, kann dies unbemerkt bleiben und nicht angesprochen werden, was die Qualität ihrer klinischen Arbeit verarmt. Durch eine Scoping-Überprüfung der affektiven Prozesse, die die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand vermitteln, und unter Anwendung eines psychodynamischen Ansatzes betonen wir die Bedeutung der Intersubjektivität, die sich in der klinischen Supervision entfaltet und die notwendige Einfassung für den Therapeuten bietet, um die in ihrer klinischen Praxis geweckte Affektivität abzulegen, was ihren Lernprozess erleichtert.