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Veränderungen im Wasserkreislauf in einer sich erwärmenden Welt: Der wissenschaftliche Hintergrund

  • Karsten Haustein,
  • Quintin Rayer

摘要

Der globale Klimawandel nähert sich schnell der Schwelle dessen, was von der globalen Klimaforschungsgemeinschaft als sicher angesehen wird. Es gibt reichlich und robuste Beweise dafür, dass extreme Wetterereignisse weltweit häufiger auftreten. Es ist auch eine gut etablierte Tatsache, dass die durch die industrielle Revolution ausgelöste Erwärmung durch menschliche Emissionen von Treibhausgasen in die Atmosphäre verursacht wird, hauptsächlich in Form von Kohlendioxid (CO2). Während fossile Brennstoffe der Gesellschaft ermöglicht haben, sich zu ihrer aktuellen modernen Form zu entwickeln, könnten ihre Auswirkungen langfristig auch das stabile Klima, von dem wir abhängen, verwüsten. Im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte haben Wissenschaftler festgestellt, dass der Planet sich mit jeder Tonne ausgestoßenem CO2 erwärmt, und dass das Wetter aufgrund der damit verbundenen Veränderungen im globalen Wasserkreislauf zunehmend extremer wird. Seit Beginn der schnellen ‚modernen‘ globalen Erwärmung vor 40 Jahren haben sich viele der von der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorhergesagten Veränderungen – gestützt auf ein sehr solides Verständnis der Physik der Atmosphäre und des Klimasystems – tatsächlich materialisiert. Hitzerekorde sind heißer geworden, Dürreperioden haben sich verlängert, extreme Regenfälle sind extremer geworden. Im Wesentlichen ist es sehr wahrscheinlich, dass sich der hydrologische Zyklus während der Regenzeit bereits intensiviert hat. Dieser Übersichtsartikel führt in die Theorie hinter den durch Erwärmung verursachten Veränderungen des globalen Wasserkreislaufs ein und beinhaltet eine Diskussion über die Auswirkungen dieser Theorie auf globaler und regionaler Ebene. Einige neuere Attribution-Studien zeigen, wie die Rolle des Menschen bei der Veränderung der Wahrscheinlichkeit von extremem Wetter quantifiziert wird.