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Start-Up-Entwicklung in traditionell operierenden Branchen: Regionale Tochtergesellschaften von Pharmaunternehmen

  • Stefan Turnwald,
  • Julia Zirn

摘要

Die Autoren beleuchten die Besonderheiten bei der Einrichtung und Entwicklung regionaler Tochtergesellschaften global agierender Pharmaunternehmen und erforschen die Relevanz des Drei-Säulen-Modells (Wollmann, Kühn, Kempf, Drei Säulen der Organisation und Führung in disruptiven Zeiten. Cham. Springer, 2020) (abgekürzt: 3-P-Modell). Geographische Expansion bringt eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich; verschiedene interne und externe Faktoren begrenzen die Flexibilität bei der Gestaltung der Organisation von Tochtergesellschaften, während die diverse Belegschaft zum Schmelztiegel für unterschiedliche Erwartungen, Motivationen, Gefühle und Erfahrungen wird. Insbesondere die Kombination der unternehmerischen Denkweise, die ein Start-up kennzeichnet, mit der stark regulierten Geschäftsumgebung und der traditionellen Arbeitsweise in der Pharmaindustrie birgt das Risiko von Verwirrung, Konflikten und Störungen der Organisationsentwicklung. Die Navigation der Tochtergesellschaftsorganisation in eine erfolgreiche Zukunft erfordert eine allgemein verstandene Richtung und die vollständige Ausrichtung des Führungsteams und der Belegschaft auf den „nachhaltigen Zweck“. Das dynamische Wachstum der Organisation erfordert die fortlaufende Integration neuer Rollen und Aktivposten, aber auch von strategischen Elementen und Prozessen, um die „Verbindung von Ressourcen“ zu gewährleisten. Sowohl „nachhaltiger Zweck“ als auch „Verbindung von Ressourcen“ erfordern eine kontinuierliche Aktualisierung und Anpassung an die aktuelle Phase der Entwicklungsreise, um Konsistenz und Klarheit für die „Reisende Organisation“ zu bieten.