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Die Verbreitung und Übersetzung deutscher Filme in China (1949–1966)

  • Haina Jin

摘要

Der Artikel analysiert die Verbreitung und Übersetzung deutscher Filme in China im Zeitraum der sogenannten „17 Jahre“ (1949–1966). Unter Verwendung von Quellen wie Archiven, Zeitungen, Memoiren und vorhandenen Filmen untersucht die Autorin den Import- und Vertriebsmechanismus deutscher Filme in China während dieser Jahre. Insgesamt wurden 62 Filme aus der Deutschen Demokratischen Republik (im Folgenden „die DDR“), der Bundesrepublik Deutschland (im Folgenden „die BRD“), Österreich und der Schweiz von 1952 bis 1964 in China gezeigt. Die Autorin stellt fest, dass die Hauptthemen der 54 aus der DDR importierten Filme in fünf Kategorien unterteilt werden können: der Kampf der Arbeiterklasse gegen die Kapitalisten, Imperialisten und Faschisten; sozialistischer Aufbau; sozialistische Freundschaft innerhalb des sozialistischen Blocks; deutsche Volksmärchen und klassische Literatur; sowie deutsche historische Figuren oder Ereignisse. Die Themen der fünf Filme aus der BRD fallen in die folgenden zwei Kategorien: Aufruf zum Weltfrieden; und Kritik am Nationalsozialismus und Kapitalismus. Die beiden Filme aus Österreich und der eine Film aus der Schweiz waren weniger politisch. Um der großen analphabetischen Bevölkerung in China zu helfen, ausländische Filme zu verstehen, wurden die meisten deutschen Filme synchronisiert, anstatt nur mit chinesischen Untertiteln versehen zu werden. Die Autorin wird in der folgenden Studie auf die Details des Synchronisationsprozesses eingehen und die chinesische Übersetzung von Der Hauptmann von Köln (Regie: Slatan Dudow, 1956) als Fallstudie verwenden, um die Strategien zu veranschaulichen, die bei der Erstellung einer chinesischen synchronisierten Version verwendet wurden.