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Tief in die chinesische Realität eintauchen: Ein Interview mit Li Yang über seine filmische Trilogie

  • Jimeng Teng

摘要

Dieser Dialog fand am 25. Mai 2021 in Peking, China, statt. Ziel war es, die Ausbildung und Beteiligung des Regisseurs Li Yang an der Welt des Kinos, insbesondere zwischen 1987 und 2017, zusammenzufassen. In dieser Zeit verbrachte Li einige Jahre in Deutschland, bevor er nach China zurückkehrte, wo er seine „Blind-Trilogie“ der sechsten Generation des chinesischen Kinos schuf, bestehend aus Blind Shaft (Mangjing, 2003), Blind Mountain (Mangshan, 2007) und Blind Way (Mangdao, 2017). In diesen Werken, von denen das erste ihm den Silbernen Bären für die beste künstlerische Leistung bei der 53. Berlinale 2003 einbrachte, erforscht Li die Motive von Mitgefühl, Zweifel und Illusion durch den Einsatz von Erzählung, Kameraführung, Spektakel und interkulturelle ideologischen Auseinandersetzungen. In diesem Dialog, der seine Erfahrung als Regisseur in verschiedenen Medienformen beschreibt, werden Lis kritische kosmopolitische Perspektiven im Bezug auf die interkulturellen Reisen, die er während seiner Ausbildungs- und Filmemachererfahrungen unternahm, detailliert dargestellt.