Geschichte der TMS- und rTMS-Behandlung von Depressionen
摘要
Die Verwendung von elektrischen und magnetischen Geräten zur Veränderung der Gehirnaktivität wurde über viele Jahre hinweg regelmäßig thematisiert. Das eigentliche Konzept der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) wurde Ende des 20. Jahrhunderts vorgeschlagen, aber zu dieser Zeit existierte keine Technologie, um ausreichend starke Magnetfelder zur Stimulation der Gehirnaktivität zu erzeugen. Diese technischen Möglichkeiten, die erstmals in den 1980er Jahren entwickelt wurden, werden heute weit verbreitet in TMS- und rTMS-Anwendungen (rTMS: wiederholte TMS) eingesetzt, auch in der Behandlung von Depressionen. Dabei bezieht sich rTMS auf die Verwendung von wiederholten TMS-Impulsen einer bestimmten Frequenz, in der Regel mit der Absicht, die Gehirnaktivität zu verändern, anstatt nur eine Reaktion auf einen einzelnen Impuls zu erzeugen. Erste Studien, die die Fähigkeit von rTMS zur Stimmungsmodifikation untersuchten, wurden in den frühen bis mittleren 1990er-Jahren durchgeführt. Moderne Anwendungen von rTMS wurden erstmals in Studien realisiert, als hochfrequente rTMS auf den linken DLPFC (dorsolateraler präfrontaler Kortex) angewendet wurde, diese Arbeiten wurden 1995 und 1996 veröffentlicht. Seit damals entwickelte sich das Fachgebiet erheblich weiter, mit umfangreicher Forschung zur Etablierung der rTMS-Anwendung und vielen Studien zur Erforschung alternativer Verfahren.