Die Verwendung von rTMS bei anderen psychiatrischen Störungen
摘要
Die rTMS-Behandlung ist eindeutig am besten für depressive Störungen etabliert. Allerdings wurde in zahlreichen Forschungsarbeiten auch ihr Einsatz in anderen klinischen Bereichen untersucht. Die zweite etablierte Anwendung der TMS, die nun zunehmend in der klinischen Praxis genutzt wird, ist der Einsatz von dTMS bei der Therapie von Zwangsstörungen (OCD). Bei Schizophrenie gibt es keine eindeutige Evidenz für eine Wirkung auf allgemeine positive Symptome. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass präfrontale rTMS negative Symptome und Kognition modulieren kann, und stichhaltige Belege dafür, dass die Stimulation des linken Temporoparietalbereichs die Intensität und Häufigkeit auditiver Halluzinationen reduzieren kann. Die Belege für den Einsatz von rTMS bei Manie oder Angststörungen sind widersprüchlich, da viele Studien nicht repliziert wurden. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass rTMS das Schmerzempfinden modulieren kann, obwohl weitere Untersuchungen erforderlich sind, um ihren therapeutischen Nutzen aus einer längerfristigen Perspektive bei Patienten mit chronischem Schmerzsyndrom besser zu etablieren.