Frühe Begegnungen: Sidney Hook, Richard J. Bernstein und George Novack
摘要
In diesem Kapitel diskutiert Schulenberg die frühen Begegnungen zwischen Marxismus und Pragmatismus. Er konzentriert sich auf Sidney Hook, Richard J. Bernstein und den amerikanischen Trotzkisten George Novack. In seiner Diskussion über Hook konzentriert sich Schulenberg auf zwei Fragen. Erstens fragt er, ob es möglich ist, die Idee zu entwickeln, dass die Version des Marxismus, die Hook in den 1930er Jahren vorstellte, als „pragmatischer Marxismus“ bezeichnet werden kann. Zweitens bemüht er sich zu beleuchten, was genau die pragmatische Perspektive ist, aus der Hook den Marxismus diskutiert. In Praxis und Aktion (1971) bietet Richard J. Bernstein eine wirklich dialektische Kritik an, die vorschlägt, dass amerikanische Pragmatiker von der Diskussion über den Marxismus profitieren könnten. Im Gegensatz dazu war die Vorstellung eines pragmatischen Marxismus für George Novack nicht nur skandalös oxymoronisch, sie war auch verpönt. Novacks Pragmatismus gegen Marxismus (1975) ist eine scharfe Kritik an Deweys Pragmatismus. In seinem gesamten Text behauptet Novack, dass Pragmatismus – den er als eine bürgerliche, liberale Philosophie liest – und Marxismus streng unvereinbar sind.