Die Förster-Theorie, die wir im letzten Kapitel betrachtet haben, gilt für Moleküle, die weit genug voneinander entfernt sind, so dass die intermolekularen Wechselwirkungen sehr schwach sind. Das Wechseln der Anregungen von einem Molekül zum anderen ist im Vergleich zur Schwingungsrelaxation und Dephasierung, die die homogenen Breiten der Absorptionsbänder bestimmen, langsam und hat wenig Einfluss auf die Absorptionsspektren der Moleküle. Wenn der Energiegeber und -nehmer unterscheidbar sind, könnten wir das gesamte Absorptions- oder stimulierte Emissionsspektrum des Systems untersuchen und zumindest im Prinzip bestimmen, welches Molekül zu einem gewissen Zeitpunkt angeregt ist. Aber angenommen, wir bringen die Moleküle so zusammen, dass die für den Energiesprung von einem zum anderen Molekül benötigte Zeit immer kürzer wird. Irgendwann wird es dann unmöglich sein zu sagen, welches Molekül angeregt ist. In dieser Situation könnten wir erwarten, dass die Resonanz zwischen mehreren angeregten Zuständen dazu führen könnte, dass das Absorptionsspektrum eines Oligomers von den Spektren der einzelnen Moleküle abweicht, und tatsächlich stellt sich heraus, dass dies der Fall ist.

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Exziton-Interaktionen

  • William W. Parson,
  • Clemens Burda

摘要

Die Förster-Theorie, die wir im letzten Kapitel betrachtet haben, gilt für Moleküle, die weit genug voneinander entfernt sind, so dass die intermolekularen Wechselwirkungen sehr schwach sind. Das Wechseln der Anregungen von einem Molekül zum anderen ist im Vergleich zur Schwingungsrelaxation und Dephasierung, die die homogenen Breiten der Absorptionsbänder bestimmen, langsam und hat wenig Einfluss auf die Absorptionsspektren der Moleküle. Wenn der Energiegeber und -nehmer unterscheidbar sind, könnten wir das gesamte Absorptions- oder stimulierte Emissionsspektrum des Systems untersuchen und zumindest im Prinzip bestimmen, welches Molekül zu einem gewissen Zeitpunkt angeregt ist. Aber angenommen, wir bringen die Moleküle so zusammen, dass die für den Energiesprung von einem zum anderen Molekül benötigte Zeit immer kürzer wird. Irgendwann wird es dann unmöglich sein zu sagen, welches Molekül angeregt ist. In dieser Situation könnten wir erwarten, dass die Resonanz zwischen mehreren angeregten Zuständen dazu führen könnte, dass das Absorptionsspektrum eines Oligomers von den Spektren der einzelnen Moleküle abweicht, und tatsächlich stellt sich heraus, dass dies der Fall ist.