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Kulturübergreifender Vergleich von Schamgefühlen in Bezug auf psychische Gesundheit: Negative Einstellungen sowie externe, interne und reflektierte Scham und ihre Auswirkungen auf die psychische Gesundheit bei japanischen und britischen Arbeitnehmer*innen

  • Yasuhiro Kotera,
  • David Sheffield,
  • Pauline Green,
  • Kenichi Asano

摘要

Obwohl zwischen Japan und dem Vereinigte Königreich oft kulturelle Unterschiede hervorgehoben werden (z. B. Kollektivismus und Individualismus), teilen sie mehrere kulturelle Gemeinsamkeiten. Eine davon ist, dass beide Länder für ihre „Schamkultur“ bekannt sind; die Menschen in diesen Ländern identifizieren oft Scham in ihrem Leben, was mit ihren kulturellen Tugenden zusammenhängt. Scham kann zwar zu sozialer Konformität führen, aber dieser negative Effekt, der mit einem Gefühl der Unzulänglichkeit verbunden ist, kann auch das Wohlbefinden beeinträchtigen. Aufgrund des raschen technologischen Fortschritts im Zusammenhang mit der Vierten Industriellen Revolution (4IR) in diesen wirtschaftlich entwickelten Ländern stehen die Arbeitnehmer*innen unter größerem Druck, was mit einer Zunahme der psychischen Probleme einhergeht. Ihre angegriffene psychische Gesundheit wird durch die starke Scham, die zu psychischen Problemen führen kann, noch weiter verschärft. Dementsprechend untersuchten wir die psychische Scham bei britischen und japanischen Arbeitnehmer*innen. 400 Arbeitnehmer*innen (131 japanische und 269 britische) füllten Fragebögen zur psychischen Gesundheit und zu Schamgefühlen aus, insbesondere zu negativen Einstellungen und externer, interner und reflektierter Scham. Die Ergebnisse zeigten, dass japanische Arbeitnehmer*innen ein höheres Maß an psychischen Gesundheitsproblemen und Schamgefühlen aufwiesen als britische Arbeitnehmer*innen. In beiden Ländern waren psychische Gesundheit und Scham insgesamt miteinander verbunden, abgesehen von einigen familienbezogenen Variablen bei japanischen Arbeitnehmer*innen. Die Scham, die von der Familie selbst reflektiert wurde, war ein signifikanter Prädiktor bei japanischen Arbeitnehmer*innen, während sich die selbst reflektierte Scham als ein signifikanter Prädiktor bei britischen Arbeitnehmer*innen zeigte. Wir erörtern die Auswirkungen dieser Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung der Scham am Arbeitsplatz in Japan und im Vereinigten Königreich sowie die Bereitstellung von Lösungen für ein besseres psychisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz, die sich auf die Vorteile von Technologien beziehen. Da Scham oft mit der Wahrnehmung anderer zusammenhängt, können Online-Interventionen nützlich sein, da sie von jedem/r Arbeitnehmer*in an einem privaten Ort (anstelle des Arbeitsplatzes) durchgeführt werden können. Solche individualisierten Interventionen, die durch die Technologien des 4IR ermöglicht werden, können dazu beitragen, schambedingte psychische Gesundheitsprobleme an modernen Arbeitsplätzen anzugehen.