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Scham künstlicher kognitiver Systeme in der Vierten Industriellen Revolution

  • Rudolf M. Oosthuizen

摘要

Zukunftsforscher*innen sagen voraus, dass ein Drittel der heutigen Arbeitsplätze von intelligenten Technologien, künstlicher Intelligenz, Mensch-Roboter-Interaktion und Algorithmen übernommen werden könnte. Bis 2025 werden Roboter 52 % der heutigen Arbeitsaufgaben übernehmen – fast doppelt so viele wie heute. Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums (2018) könnten durch den raschen Wandel bei Maschinen und Algorithmen oder Computerprozessen 133 Mio. neue Stellen geschaffen werden, die die 75 Mio. Stellen ersetzen, die bis 2022 wegfallen werden. Die Vierte Industrielle Revolution steht vor der Tür und verändert fast alle Aspekte des menschlichen Lebens, auch den kulturellen Kontext. Ziel dieses Kapitels ist es, einen kritischen Überblick über die Scham künstlicher kognitiver Systeme zu geben, die im Rahmen der Vierten Industriellen Revolution mit dem Menschen interagieren können müssen oder auch nicht. Allerdings haben sich emotionale Architekturen auf grundlegendere Modelle von Emotionen konzentriert, und Scham wurde in den meisten Forschungsfällen von Forschenden der Robotik, Informatik oder künstlichen Intelligenz vernachlässigt (Vallverdú, 2014). Diese Schamphänomene sowie die Kultur zukünftiger Mensch-Maschine-Interaktionen werden untersucht (Brougham & Haar, 2018; Samani et al., 2012).