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,… Zwei monströse antagonistische Strukturen‘: Die marxistische Geschichtsphilosophie von E. P. Thompson und sein Friedensaktivismus während des Kalten Krieges

  • Stefan Berger,
  • Christian Wicke

摘要

E. P. Thompson war ein bedeutender Historiker, dessen politische Ideologie, Aktivismus und wissenschaftiche Arbeit sich gegenseitig bedingten. Als Marxist, Radikaler und Pazifist, war er zunächst in der Kommunistischen Partei Großbritanniens und später als Teil der Neuen Linken bzw. in der Friedensbewegung aktiv. Er war einer der Gründerväter der END-Bewegung für nukleare Abrüstung und jahrzehntelang als intellektuelle Führungspersönlichkeit der britischen Friedensbewegung im In- und Ausland anerkannt. In diesem Artikel konzentrieren wir uns vor allem darauf, wie seine marxistische Geschichtsphilosophie sein Engagement für den Frieden beeinflusst hat. Dabei werden wir die Verbindungen zwischen seiner marxistischen Gesellschaftsanalyse und den Forderungen nach Überwindung der bipolaren Weltordnung des Kalten Krieges beleuchten. In seinen Augen verhinderten diese geopolitischen Strukturen historisch-revolutionäre Entwicklungen. Zudem empfand er den Aktivismus als notwendig, um die Menschheit vom Aussterben zu bewahren.