Fan-Identitäten und soziale Ausgrenzung
摘要
Der zeitgenössische Fußball, insbesondere die englische Premier League, hat seine Strukturen an einen neoliberalen Konsens angepasst, der größere politische Ideologien widerspiegelt. Unter diesem Konsens hat sich ein erfolgreiches Produkt entwickelt, aber es hat gleichzeitig traditionelle Fans entfremdet und ausgeschlossen. Die soziale Ausgrenzung, vor allem die einer ganzen Generation, die nach 1990 erwachsen wurde, wird in fiktionalen Fußballtexten deutlich. Manchester United, als Inbegriff einer globalen Fußballmarke, wird als wiederkehrender Ankerpunkt für Unzufriedenheit ausgemacht. Den in diesem Kapitel besprochenen Texten ist der Versuch gemein, Formen des Widerstands und der Handlungsfähigkeit von Fans aufzuzeigen. Wie subversiv diese Alternativen auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, sie legen ein Muster offen, in dem die strukturelle Gewalt, die Fans erfahren, meist nur durch Formen symbolischer Gewalt beantwortet werden kann.