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Stabilitätsmethodik der zweiten Generation

  • Philip A. Wilson

摘要

Seit der Wiedereinsetzung des Unter-Ausschusses für Stabilität und Ladungslinien und für die Sicherheit von Fischereifahrzeugen (SLF) bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) im Jahr 2002 wurden neue Kriterien für eine intakte Stabilität entwickelt, um fünf spezielle Ausfallarten der Stabilität zu berücksichtigen (siehe [1]). Diese sind parametrisches Rollen, reiner Stabilitätsverlust in Heckwellen, Querlegen, Totalausfall des Schiffs und übermäßige Beschleunigung. Für jeden Ausfallmodus werden drei Stufen definiert, um die Verwundbarkeit des Schiffs mit einem stufenweise steigenden Genauigkeitsgrad bei der Vorhersage der Schiffsbewegung zu bewerten. Die erste Stufe zielt darauf ab, die konservativste zu sein und mit einfachen Mitteln wie einem Taschenrechner anwendbar zu sein. Die zweite Stufe könnte die Verwendung von Excel-Tabellen oder Codierungssoftware erfordern, während die dritte aus einer direkten Stabilitätsbewertung (DSA, engl. direct stability assessment) besteht, die durch die Verwendung von Software durchgeführt wird, die modernste Schiffsmodelle implementiert hat. Wir könnten auch eine eher statische Analyse auf der ersten Stufe beobachten, die sich auf der dritten Stufe zu einer völlig dynamischen Analyse entwickelt. Ein Schiff muss eines der drei Kriterien für jeden Ausfallmodus erfüllen. Wenn ein Schiff nach dem ersten Level als verwundbar eingestuft wird, dann wird die Überprüfung auf dem zweiten Level durchgeführt. Ein Schiff, das die Überprüfung auf dem zweiten Level nicht besteht, muss einer DSA unterzogen werden. Im Falle eines Schiffs, das immer noch als verwundbar angesehen wird, sollten betriebliche Anleitungen und/oder Einschränkungen angewendet werden. Abb. 1 zeigt ein zusammenfassendes Diagramm der Kriterien. Die neuen Kriterien werden durch Verweis in den SOLAS- und Load-Line-Konventionen für Passagier- und Frachtschiffe von 24 m oder mehr verpflichtend sein [2], und weitere Verbesserungen werden in Zukunft von der IMO vorgenommen werden.