Geschlecht und soziale Beziehungen des Konsums
摘要
Forscher sind zunehmend daran interessiert, die Art und Weise zu erforschen, wie bestimmten Konsumverhaltensweisen geschlechtsspezifische Bedeutungen zugeschrieben werden. Dieses Kapitel zielt darauf ab zu erforschen, wie ein Attribut wie Geschlecht seinen eigenen Einfluss auf die Art und Weise habt, wie Konsum realisiert wird. Es wird argumentiert, dass obwohl historisch gesehen weibliche Aktivitäten zu Hause als Teil ihrer geschlechtsspezifischen Rollenpflichten angesehen wurden, ein genauerer Blick auf die Geschichte des Konsumverhaltens von Frauen zeigt, dass sie eine paradoxe Beziehung zu Produktion und Konsum hatten. Einerseits arbeiten Geschlecht und Kapital zusammen, um die traditionelle dichotomisierte Beziehung zwischen Männern und Frauen widerzuspiegeln. Andererseits hat die Massenkultur des Konsums die Möglichkeit für Frauen geschaffen, den traditionellen Komplex von Qualitäten zu untergraben, zu denen weibliche Abhängigkeit, Passivität, religiöse Frömmigkeit, häusliche Innenorientierung, sexuelle Reinheit und mütterliche Fürsorge gehörten.