错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Schlussfolgerung: Die Kraft epistemischer Hoffnungen

  • Christian Dayé

摘要

In diesem Kapitel wird die Karriere der beiden Prognosetechniken nach ihrer Anfangszeit bei RAND beschrieben. Zusammen mit anderen ehemaligen RAND-Kollegen gründeten Olaf Helmer und Theodore J. Gordon das Institute for the Future (IFTF) und führten dort Delphi-Studien zu Problemen jenseits militärischer Interessen durch. Und mit der Unterstützung von Paul Kecskemeti begann Lincoln P. Bloomfield vom Center for International Studies (CIS) des MIT, politische Spiele als Forschungs- und Lehrmethode einzusetzen. Abschließend befasst sich das Kapitel mit jenem Narrativ, das den Einsatz der in den vorhergehenden Kapiteln beschriebenen Methoden der sozialen Prognose in der Zeit des Kalten Kriegs legitimierte und auf einer Verschränkung von Hoffnung, Vertrauen und der Rolle der Expert:innen für die Gesellschaft beruht. Viele Akteur:innen profitierten von der Stabilität dieses Narrativs. Entscheidungsträger:innen profitierten von dem Versprechen, dass ihre Entscheidungen auf soliden empirischen Beweisen beruhen würden. Die Öffentlichkeit profitierte von der Gewissheit, dass die Wissenschaft dazu da war, mögliche Irrationalitäten in den Entscheidungsprozessen der Eliten auszugleichen. Und schließlich profitierten die wissenschaftlichen Expert:innen von der Autorität, die ihnen zugesprochen wurde, und tatenwas in ihrer Macht stand, um sie nicht zu verlieren.