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Kombinierte Inzisionen bei der Rhytidoplastik – präkapillare und intrakapillare Inzisionen

  • Tomaz Nassif,
  • Chang Yung Chia

摘要

Bei der Rhytidoplastik sind Narben auf der haarlosen Haut, den präaurikulären und retroaurikulären Bereichen sowie der aurikulären Concha und posterior über dem Mastoid unvermeidlich. Dennoch werden die Narben bei fehlender Spannung auf den Nähten von optimaler Qualität und fast unsichtbar sein. Um eine übermäßige obere und hintere Positionierung der Koteletten und Haarimplantation (was eines der gravierendsten Stigmen im Zusammenhang mit Rhytidoplastik ist) zu vermeiden, endet der Schnitt an den Koteletten. Dies vermeidet eine zeitliche Verlängerung oder eine Haarimplantation im Frontalbereich. Zusätzlich wird die Narbe auf der haarlosen Haut des Mastoids kranialer positioniert und, in einer Kurve, hinter dem Ohr versteckt, entlang der präkapillären Grenze und posterior intrakapillär auf dem okzipitalen Teil der Kopfhaut. Diese Narben sind praktisch unsichtbar und grundlegend für den Erfolg eines Rhytidoplastik-Verfahrens. Das SMAS wird routinemäßig einbezogen und je nach den Indikationen manipuliert. In den hier bewerteten Fällen wurde eine Kombination aus Anhebung des Platysma und seiner hinteren Traktion mit Plikation im Rundblock verwendet. Außerdem beschreibt der Autor eine Stirnplastik mittels Videoendoskopie durch den Einsatz von 5 intrakapillären Schnitten, bei denen eine breite Dissektion durchgeführt werden kann und der frontale und temporale Lappen auf natürliche und harmonische Weise verteilt wird, um die Ansammlung von Gewebe im lateralen Teil der Umlaufbahn zu vermeiden. Diese strategische Kombination von Techniken und Schnitten behandelt das Gesicht vollständig und hilft, das Stigma im Zusammenhang mit unnatürlicher Chirurgie zu beseitigen, und es entspricht den aktuellen Anforderungen eines Rhytidoplastik-Verfahrens.