Der Kampf um Inklusion: Das Patriarchat konfrontiert Frauen und die LGBTQ+ Gemeinschaft
摘要
Frauen und die LGBTQ+ Gemeinschaft stehen in ihrem politischen Kampf einem gemeinsamen Feind gegenüber. Das Patriarchat hat beide lange ausgeschlossen, Frauen in untergeordnete Positionen gestellt und LGBTQ+ Personen als Abweichler definiert. Beide haben zwei Phasen durchlaufen, die erste ist durch den Versuch definiert, ihre Interessen und Werte als relevant anerkannt zu bekommen, und die zweite ist durch einen Kampf um Rechte und Privilegien definiert, der zunehmend in traditionellen politischen Kanälen wie Gesetzgebung und Gerichten stattfindet. Dieses Kapitel untersucht die historische Bewegung jeder Gruppe durch diese Phasen. Religiöse und patriarchalische Normen, wirtschaftliche Veränderungen, politische Reformen und transnationale Bewegungen erwiesen sich als entscheidend für die Auseinandersetzungen über die Regulierung von sexuellen Identitäten und Verhaltensweisen. Obwohl Frauen und die LGBTQ+ Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte erzielt haben, sehen sie sich nun einer Gegenreaktion gegenüber, die von konservativen Sektoren, der katholischen Kirche und dem evangelischen Protestantismus angeführt wird. Dennoch spaltet sich die Region insgesamt zunehmend, da einige Länder Fortschritte bei reproduktiven Rechten und Fragen der Geschlechtsidentität sehen, während andere Rückschläge erleiden.