Die Einführung in das Grundlagenwerk zur öffentlichen Verwaltung Deutschlands schildert diese als komplexes, föderal angelegtes System mit ausgeprägter lokaler Selbstverwaltung und stark legalistischer Prägung. Die Autorinnen und Autoren heben hervor, dass das Interesse an genauer Kenntnis dieses Modells wächst, sei es für Studienzwecke, sei es für den Vergleich unterschiedlicher Verwaltungssysteme. Zugleich unterstreichen sie die Bedeutung jüngerer Reformen, etwa im Zuge der Wiedervereinigung sowie durch Privatisierungen, Rekommunalisierungen und den verstärkten Einsatz digitaler Technologien. Der Band gliedert sich in vier Teile: Erstens werden die rechtlichen und institutionellen Grundlagen beleuchtet und in einem anschließenden zweiten Teil das Verhältnis von Politik und Verwaltung, Verfahren und Kontrollmechanismen sowie Personal- und Finanzressourcen dargestellt. Danach widmet sich ein dritter Abschnitt den strukturellen Veränderungen wie Gebiets- und Aufgabenreformen sowie dem veränderten Verhältnis von Verwaltung und Zivilgesellschaft. Schließlich werden im vierten Teil Digitalisierung, Open Government, „better regulation“ und Personalmanagement vertieft. Insgesamt bietet das Buch fundierte Einblicke in die Stärken und Herausforderungen des deutschen Verwaltungssystems, das durch eine Mischung aus dezentraler Autonomie und kooperativer Integration gekennzeichnet ist. Jedes Kapitel schließt zudem mit Anregungen für Reformen und mögliche Übertragungen in andere nationale Kontexte.

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Deutsche öffentliche Verwaltung – Hintergrund und Schlüsselthemen

  • Sabine Kuhlmann,
  • Isabella Proeller,
  • Dieter Schimanke,
  • Jan Ziekow

摘要

Die Einführung in das Grundlagenwerk zur öffentlichen Verwaltung Deutschlands schildert diese als komplexes, föderal angelegtes System mit ausgeprägter lokaler Selbstverwaltung und stark legalistischer Prägung. Die Autorinnen und Autoren heben hervor, dass das Interesse an genauer Kenntnis dieses Modells wächst, sei es für Studienzwecke, sei es für den Vergleich unterschiedlicher Verwaltungssysteme. Zugleich unterstreichen sie die Bedeutung jüngerer Reformen, etwa im Zuge der Wiedervereinigung sowie durch Privatisierungen, Rekommunalisierungen und den verstärkten Einsatz digitaler Technologien. Der Band gliedert sich in vier Teile: Erstens werden die rechtlichen und institutionellen Grundlagen beleuchtet und in einem anschließenden zweiten Teil das Verhältnis von Politik und Verwaltung, Verfahren und Kontrollmechanismen sowie Personal- und Finanzressourcen dargestellt. Danach widmet sich ein dritter Abschnitt den strukturellen Veränderungen wie Gebiets- und Aufgabenreformen sowie dem veränderten Verhältnis von Verwaltung und Zivilgesellschaft. Schließlich werden im vierten Teil Digitalisierung, Open Government, „better regulation“ und Personalmanagement vertieft. Insgesamt bietet das Buch fundierte Einblicke in die Stärken und Herausforderungen des deutschen Verwaltungssystems, das durch eine Mischung aus dezentraler Autonomie und kooperativer Integration gekennzeichnet ist. Jedes Kapitel schließt zudem mit Anregungen für Reformen und mögliche Übertragungen in andere nationale Kontexte.