Die Arbeiterbewegung und die Wirtschaftseliten im schwindenden Faschismus: Spanien 1939–1951
摘要
In den 1940er-Jahren wurde Spanien von einem rechtsgerichteten, diktatorischen Regime mit einer Ideologie regiert, die dem Faschismus sehr nahe stand. Nach drei Jahren Bürgerkrieg konnten die Sieger das Land wie eine Tabula rasa behandeln und ein neues politisches und soziales System errichten, das die dauerhafte Beilegung sozialer Konflikte zugunsten von Unternehmern und Großgrundbesitzern als oberste Priorität ansah. Die Arbeitspolitik war von grundlegender Bedeutung für diese Mission, und die vertikalen Gewerkschaften (Sindicato vertical) waren ihr wichtigstes Instrument. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Unterstützung der Arbeitnehmer zu gewinnen. Die Opposition bekämpfte den Franquismus mit internationaler Diplomatie, Guerilla-Aktivitäten und gewerkschaftlichem Aktivismus. Die ersten beiden Maßnahmen scheiterten, während sich die dritte trotz einiger Schwierigkeiten 1951 als der erfolgreichste Weg erwies.