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Der Hals

  • A. Sahib El-Radhi

摘要

Das Kapitel hat zwei wichtige Themen: Halsknoten, Schiefhals und Nackensteifigkeit (Meningismus und Meningitis) Halsknoten (Lymphadenopathie) Fehldiagnosen sind auf mangelndes Grundwissen über Lymphadenopathie zurückzuführen, einschließlich der Unterscheidung zwischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Ursachen, und Schwierigkeiten bei der Feststellung der Diagnose einer malignen Lymphadenopathie. Der menschliche Körper hat etwa 600 Lymphknoten. Sie fungieren als Filter zwischen lymphatischer und hämatologischer Zirkulation. Einige tastbare Lymphknoten sind bei praktisch jedem Kind vorhanden; das völlige Fehlen von tastbaren Lymphknoten deutet auf die Möglichkeit einer Immunschwäche wie Agammaglobulinämie hin. Der Abschnitt bespricht die Diagnose von häufigen reaktiven Lymphadenopathien, Katzenkratzkrankheit, TB-Lymphadenitis und Epstein-Barr-Virusinfektion. Von den vielen Knoten, die im Halsbereich gefunden werden, ist die zervikale Lymphadenopathie der häufigste körperliche Befund, der meist auf virale Infektionen zurückzuführen ist. Bakterielle Lymphadenitis ist definiert als eine akute Lymphadenitis, die sich (insbesondere Fieber) auf Antibiotika bessert, oder Bakterien können durch Aspiration oder chirurgische Intervention durch eine Kultur identifiziert werden. Die Hauptursachen für nicht-entzündliche Knoten am Hals, einschließlich granulomatöser Erkrankungen (TB, Sarkoidose) und Malignität, werden diskutiert. Weitere wichtige Themen, die besprochen werden, sind thyreoglossale Zysten, die sich aus dem Rest des thyreoglossalen Ganges entwickeln, der schmerzlos ist. Das pathognomonische Zeichen dieser Zyste wird aufgeführt. Ein Sternomastoidtumor wird meist einige Wochen nach der Geburt als Knoten im oberen Drittel des Sternomastoidmuskels entdeckt. Er kann eine Verkürzung des Muskels und einen Schiefhals (Torticollis) mit einer Gesichtsdrehung weg von der betroffenen Seite verursachen. Steifer/Schiefer Hals (Meningismus und Meningitis) Fehldiagnosen sind auf Folgendes zurückzuführen: Nichterkennen der subtilen, unspezifischen Präsentation von Meningitis und Nichtunterscheidung der wichtigsten anderen Ursachen von Nackensteifigkeit. Die häufigsten Ursachen von Nackensteifigkeit werden kurz besprochen, wie Meningitis, Meningokokken-Erkrankung (MCD), Lungenentzündung (z. B. Oberlappen-Pneumonie), zervikale Lymphadenitis, muskulärer Torticollis (Sternomastoidtumor, CP) und angeborene Anomalien der Halswirbelsäule.