Die „öffentliche Kontrolle“ der Streitkräfte als gesellschaftliche Praxis
摘要
Da bürgerliches Engagement in Russland ein sehr lokales Phänomen ist, soll hier untersucht werden, wie Graswurzel-Organisationen bei ihrer täglichen Routine und Praxis der öffentlichen Kontrolle in ihren natürlichen Umgebungen agieren. Aus der Analyse von Narrativen ergibt sich ein Muster, das aus vier verschiedenen Dimensionen besteht: 1. dem „Warum“ (Motive und Beweggründe), 2. dem „Wie“ (Mittel und Methoden), 3. dem „legalen Kontext“ (Rechtmäßigkeit und Konformität) und 4. dem „Wie weit“ (Einschränkungen und Einflussbereich gesellschaftlicher Praktiken der Kontrolle). Die Gruppierung und der damit verbundene Vergleich der Interview-Narrativen entlang der vier Dimensionen bieten einen tiefen Einblick in die Wahrnehmung und das Verständnis der öffentlichen Kontrolle durch bürgerliche Aktivisten sowie in die kognitive Dimension ihrer Motive und Beweggründe.