<p style="text-align: justify;"><span lang="DE" style="font-size: 10.0pt; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE;">Dieses Buch setzt neue Impulse für die Textproduktion im Deutschunterricht der Sekundarstufen und bietet ein Modell zur Herstellung multimodaler Texte generisch vielfältiger Art an. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass sich die semiotischen Praxen in einer digitalen Gesellschaft grundlegend gewandelt haben und weiterhin wandeln. Zunächst werden neben veränderten kommunikativen Bedingungen und Handlungen in digitalen Gesellschaften tradierte Text- und Mediendiskurse, prominente Zweige der Multimodalitätsforschung und deutschdidaktische Ansätze in den Bereichen Textproduktion, Digitalität sowie Multimodalität vorgestellt und diskutiert. Im Zentrum des Buches steht ein Textproduktionsmodell, das den Anspruch erhebt, praxeologisch wirksam zu werden. Dementsprechend wird das Modell in drei praxisorientierten Kapiteln fundiert, indem informierende, erzählende und argumentierende multimodale Texte von Schülerinnen und Schülern aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe mithilfe des Modells untersucht und mit Interviews über ihre Texte trianguliert werden. Der im Buch verfolgte Ansatz ist als Aufschlag zu verstehen, nicht nur Rezeptionsprozesse multimodaler Texte im Deutschunterricht zu erfassen oder zu analysieren, sondern auch Produktionsprozesse anzuleiten, zu begleiten und auszuwerten. Das Textproduktionsmodell soll somit vor allem dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler in vielfältigen Kommunikationskontexten multimodal diskursfähig werden können. </span></p><p>&#xa0;</p>

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Eine Didaktik multimodaler Textproduktion im Deutschunterricht

  • Alexander Hallet

摘要

Dieses Buch setzt neue Impulse für die Textproduktion im Deutschunterricht der Sekundarstufen und bietet ein Modell zur Herstellung multimodaler Texte generisch vielfältiger Art an. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass sich die semiotischen Praxen in einer digitalen Gesellschaft grundlegend gewandelt haben und weiterhin wandeln. Zunächst werden neben veränderten kommunikativen Bedingungen und Handlungen in digitalen Gesellschaften tradierte Text- und Mediendiskurse, prominente Zweige der Multimodalitätsforschung und deutschdidaktische Ansätze in den Bereichen Textproduktion, Digitalität sowie Multimodalität vorgestellt und diskutiert. Im Zentrum des Buches steht ein Textproduktionsmodell, das den Anspruch erhebt, praxeologisch wirksam zu werden. Dementsprechend wird das Modell in drei praxisorientierten Kapiteln fundiert, indem informierende, erzählende und argumentierende multimodale Texte von Schülerinnen und Schülern aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe mithilfe des Modells untersucht und mit Interviews über ihre Texte trianguliert werden. Der im Buch verfolgte Ansatz ist als Aufschlag zu verstehen, nicht nur Rezeptionsprozesse multimodaler Texte im Deutschunterricht zu erfassen oder zu analysieren, sondern auch Produktionsprozesse anzuleiten, zu begleiten und auszuwerten. Das Textproduktionsmodell soll somit vor allem dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler in vielfältigen Kommunikationskontexten multimodal diskursfähig werden können.