<p>Dieses Buch beschäftigt sich damit, wie in Zukunft an Hochschulen gelernt und gelehrt wird. Was sind didaktisch wertevolle Leitplanken, die eine Lehr- und Lernkultur einer zukünftigen Hochschule prägen können? Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie mittels einer Transferdidaktik wissenschaftliche Inhalte systematisch mit der beruflichen Praxis verknüpft werden. Das Prinzip der Transferorientierung hilft Lehrenden bei der Konzeption, Planung und Lenkung von Lernsettings&#xa0; und kann in methodischer Gestalt, in Prüfungsformaten und in der Studiengangsentwicklung in Form bestimmter konzeptioneller Eckpfeiler umgesetzt werden.&#xa0;</p><p>Der zunehmende Anteil an virtueller Lehre sowie die damit verknüpften Herausforderungen (z. B. Interaktion im virtuellen Raum, methodische Einbindung von asynchronen Lernmedien) machen eine Erweiterung der grundlegenden Handlungsregeln in der Lehre und Prüfung notwendig. Auf Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zur didaktischen Gestaltung von Hochschullehre und lerntheoretischen Grundsätzen werden weitere didaktische Handlungsprinzipien vorgeschlagen. Mit diesen können Inhalte und Methoden (hierzu zählen auch Medien) angemessen ausgewählt werden. Grundlage der Handlungsprinzipien ist die Vorstellung, dass Lernen dann stattfindet, wenn es ein aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver, situativer und sozialer Prozess ist. Eine solche&#xa0;eine Lehr- und Lernkultur kann durch die Weiterentwicklung der didaktischen Handlungsprinzipien, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und lerntheoretischen Grundsätzen, geschaffen werden. Dies bildet die Basis für eine zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Hochschulausbildung.&#xa0;</p>

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Innovatives Lehren und Lernen an Hochschulen

  • Katrin Keller,
  • Henrik Dindas

摘要

Dieses Buch beschäftigt sich damit, wie in Zukunft an Hochschulen gelernt und gelehrt wird. Was sind didaktisch wertevolle Leitplanken, die eine Lehr- und Lernkultur einer zukünftigen Hochschule prägen können? Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie mittels einer Transferdidaktik wissenschaftliche Inhalte systematisch mit der beruflichen Praxis verknüpft werden. Das Prinzip der Transferorientierung hilft Lehrenden bei der Konzeption, Planung und Lenkung von Lernsettings  und kann in methodischer Gestalt, in Prüfungsformaten und in der Studiengangsentwicklung in Form bestimmter konzeptioneller Eckpfeiler umgesetzt werden. 

Der zunehmende Anteil an virtueller Lehre sowie die damit verknüpften Herausforderungen (z. B. Interaktion im virtuellen Raum, methodische Einbindung von asynchronen Lernmedien) machen eine Erweiterung der grundlegenden Handlungsregeln in der Lehre und Prüfung notwendig. Auf Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zur didaktischen Gestaltung von Hochschullehre und lerntheoretischen Grundsätzen werden weitere didaktische Handlungsprinzipien vorgeschlagen. Mit diesen können Inhalte und Methoden (hierzu zählen auch Medien) angemessen ausgewählt werden. Grundlage der Handlungsprinzipien ist die Vorstellung, dass Lernen dann stattfindet, wenn es ein aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver, situativer und sozialer Prozess ist. Eine solche eine Lehr- und Lernkultur kann durch die Weiterentwicklung der didaktischen Handlungsprinzipien, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und lerntheoretischen Grundsätzen, geschaffen werden. Dies bildet die Basis für eine zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Hochschulausbildung.