<p class="MsoNormal"><span style="mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;">Wie funktionieren die Systeme BookTube und BookTok und wer sind die Akteure? Welche Formate nutzen Buchblogger*innen auf BookTube und BookTok, um sich über Literatur auszutauschen? Inwiefern findet auf BookTube und BookTok Literaturvermittlung und -kritik statt?<br>Dieses Buch geht diesen und noch vielen weiteren Fragen anhand einer Datenerhebung zu 131 BookTube-Kanälen und 115 TikTok-Profilen im deutschsprachigen Raum nach. Anhand der gesammelten Daten wurden die Entwicklung, Wirkung und Bedeutung literaturvermittelnder und -kritischer Formate auf BookTube und BookTok herausgearbeitet und der bisherige Forschungsstand überprüft, aktualisiert und ergänzt. Die intensive Analyse der Systeme hat zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der BookTube- und BookTok-Demographie, den Motiven der Content-Produzent*innen, der Inszenierungs- und Wertungspraxis sowie der Content-Formate und ihrer Funktionen geführt. Daneben widmet sich das Kapitel „Bookabulary“ dem außergewöhnlichen Jargon der Buchblogger*innen und bietet neben Erklärungen für die auffälligsten sprachlichen Phänomene auch Begriffsdefinitionen an.</br></span></p>

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Formen von Literaturvermittlung und -kritik in den sozialen Medien

  • Carolin Zoe Contomichalos

摘要

Wie funktionieren die Systeme BookTube und BookTok und wer sind die Akteure? Welche Formate nutzen Buchblogger*innen auf BookTube und BookTok, um sich über Literatur auszutauschen? Inwiefern findet auf BookTube und BookTok Literaturvermittlung und -kritik statt?
Dieses Buch geht diesen und noch vielen weiteren Fragen anhand einer Datenerhebung zu 131 BookTube-Kanälen und 115 TikTok-Profilen im deutschsprachigen Raum nach. Anhand der gesammelten Daten wurden die Entwicklung, Wirkung und Bedeutung literaturvermittelnder und -kritischer Formate auf BookTube und BookTok herausgearbeitet und der bisherige Forschungsstand überprüft, aktualisiert und ergänzt. Die intensive Analyse der Systeme hat zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der BookTube- und BookTok-Demographie, den Motiven der Content-Produzent*innen, der Inszenierungs- und Wertungspraxis sowie der Content-Formate und ihrer Funktionen geführt. Daneben widmet sich das Kapitel „Bookabulary“ dem außergewöhnlichen Jargon der Buchblogger*innen und bietet neben Erklärungen für die auffälligsten sprachlichen Phänomene auch Begriffsdefinitionen an.