<p>Dieses Lehrprogramm zur systematischen Gestaltung eines interaktiv nutzbaren Bildschirms (Screen) erläutert wahrnehmungspsychologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen, die für das Systemische Design grafischer Benutzeroberflächen (Graphical User Interfaces) relevant sind. Im Kontext interaktiver Raumnutzung wird illustriert, wie die Bildschirmfläche morphologisch in Form eines visuellen Gestaltungsrasters (Visual Design Pattern) zu gliedern ist, das den immersiven Bildraum der grafischen Benutzeroberfläche strukturiert und die interaktive Nutzung erleichtert. Es werden mögliche Farbkombinationen für ein visuelles Ambiente definiert, deren Wirkungsweise auf natürlichen Erfahrungswerten basiert und somit einem speziellen Nutzernaturell entspricht, dessen Charakteristika weltweit identisch sind.</p><p><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-font-kerning: 0pt; mso-ligatures: none; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">In der dritten Auflage wird der historische Kontext im Aufbau visueller Gestaltungsraster analysiert. Die Abkehr vom realistisch gemalten Tafelbild ermöglichte neue Formensprachen und Kunstformen auf Grundlage der systematischen Konstruktion analog der Gestaltungslehre des Bauhauses. Die tragende Rolle von Mathematik und Geometrie im künstlerischen Schaffensprozess „<em>Konkreter Kunst</em>“ wird durch zahlreiche Beispiele illustriert und um beispielhafte Gestaltungslösungen aus dem Bereich des&#xa0;<em>"Absoluten Films"&#xa0;</em>ergänzt.</span></p>

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Screenografie kompakt

  • Thomas Moritz

摘要

Dieses Lehrprogramm zur systematischen Gestaltung eines interaktiv nutzbaren Bildschirms (Screen) erläutert wahrnehmungspsychologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen, die für das Systemische Design grafischer Benutzeroberflächen (Graphical User Interfaces) relevant sind. Im Kontext interaktiver Raumnutzung wird illustriert, wie die Bildschirmfläche morphologisch in Form eines visuellen Gestaltungsrasters (Visual Design Pattern) zu gliedern ist, das den immersiven Bildraum der grafischen Benutzeroberfläche strukturiert und die interaktive Nutzung erleichtert. Es werden mögliche Farbkombinationen für ein visuelles Ambiente definiert, deren Wirkungsweise auf natürlichen Erfahrungswerten basiert und somit einem speziellen Nutzernaturell entspricht, dessen Charakteristika weltweit identisch sind.

In der dritten Auflage wird der historische Kontext im Aufbau visueller Gestaltungsraster analysiert. Die Abkehr vom realistisch gemalten Tafelbild ermöglichte neue Formensprachen und Kunstformen auf Grundlage der systematischen Konstruktion analog der Gestaltungslehre des Bauhauses. Die tragende Rolle von Mathematik und Geometrie im künstlerischen Schaffensprozess „Konkreter Kunst“ wird durch zahlreiche Beispiele illustriert und um beispielhafte Gestaltungslösungen aus dem Bereich des "Absoluten Films" ergänzt.